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White Talk Forum über Weiße Schäferhunde
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| Autor | Thema: Alleinlassen | Allein bleiben | Stubenreinheit | Welpen |
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KH www.white-bandits.de Beiträge: 247 |
Hallo, Wesensschwäche und Ängstlichkeit entstehen häufiger durch zu frühes Alleinlassen, als dass sie angeboren wären! Ein Welpe, der während der prägenden Zeit häufiger das Alleinsein erdulden musste, wird nie richtig selbstbewusst sein und vor dem Alleinsein häufig Panik behalten. Zum Verlassenheitsgefühl kommt womöglich noch das erste Gewitter im Welpenleben, und wieder ist keiner da, der ihm signalisiert: Es ist alles in Ordnung – Blitz und Donner sind doch prima. Die Folge ist ein weiterer Hund, die wie schon so viele Angst vor Gewitter und Sylvesterballerei hat. Schrittweises Vorbereiten auf das spätere Alleinsein: Für den Zeitpunkt (ca. 6 Monate), zu dem der junge Hund die biologische Reife besitzt, um wirklich auch mal 3-4 Stunden allein bleiben zu können fangen Sie ab der 13. Woche mit Scheinübungen an. Sie verlassen den Raum, in dem sich Ihr Hund befindet, aber sie verlassen nicht das Haus. Bei Verlassenheitsgefühl gehen Sie sofort kommentarlos zurück. Bei Protestgebell gehen Sie zurück, öffnen die Tür und sagen laut „NEIN“. Danach entfernen Sie sich wieder mit den immer gleichen Worten für diese Übung, wie „bleib“ oder ähnlichem. Bleibt Ihr Welpe 30 Sekunden ruhig, gehen Sie kommentarlos zu ihm zurück. Das Alleinlassen muss emotionslos geübt werden, sowohl beim Verlassen wie beim (erfolgreichen) Zurückkehren. Dadurch wird es für den Welpen am leichtesten zu einer Selbstverständlichkeit. Auch wenn Ihr Welpe Übungsweise das schrittweise, Minutenweise ausgedehnte Alleinbleiben akzeptiert, weil er beim Üben die wiederholte Erfahrung macht, „Herrchen kommt zurück“ sollten Sie ihm ein echtes Alleinsein erst mit sechs Monaten zumuten. Nachts ist der Schlafplatz des Welpen neben dem Bett seines Herrchen/Frauchen!!! Aus dem oben Beschriebenen folgern Sie natürlich, dass gerade während der langen Nacht der Welpe nicht irgendwo isoliert ist, sondern neben Ihr Bett gehört. Das fördert nicht nur seine Stubenreinheit (Sie hören es, wenn er muss, da er nie grundlos sein Lager beschmutzen würde), sondern und besonders auch das Zusammengehörigkeitsgefühl. Ein wesensfester und anhänglicher Weißer Schäferhund wird der Lohn Ihrer Bemühungen sein. Quelle/Verfasser: © NN(unb.),K.Hinrichsen. Alle rechte vorbehalten Viele Grüße [Hinweis: Dieser Beitrag wurde von KH editiert.] IP: |
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Dagmar unregistriert |
Hallo! Wir sind im Begriff einen weißen Schäferhund als neues Familienmitglied in unser "Rudel" bringen. Sie schreiben, daß man erst mit ca 6 Monaten, den Hund alleine lassen soll. Das ist das einzige Problem das ich sehe. Wir werden den Hund evtl. Mitte Februar mit 8 Wochen bekommen. bis Anfang März hat sich mein Freun Urlaub eingetragen und ich werde von Anfang März bis Ende März Urlaub nehmen. Aber dann muß ich leider auch wieder arbeiten gehen. Er wird morgens ca. fünfeinhalb Stunden alleine sein und mittags nochmal vier Stunden. Dazwischen liegen ca. eineinhalb Stunden, in denen ich mich voll um den Hund kümmern kann. Meinen Sie, das geht? Wäre leib wenn Sie uns bei der Entscheidungsfindung helfen könnten. Vielen Dank! IP: |
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Klaus www.white-bandits.de Beiträge: 280 |
Hallo, >>>Er wird morgens ca. fünfeinhalb Stunden alleine sein und mittags nochmal vier Stunden. der Hund wäre dann nach meiner Rechnung ca.14 Wochen alt. Aus meiner Sicht würde ich die momentane Anschaffung eines Welpen überdenken - der Hund hat noch nicht ein Mal seine Prägungsphase abgeschlossen und sollte in diesem Alter auf keinen Fall so lange alleine bleiben müssen. IP: |
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DogsLife registriert Beiträge: 8 |
hallo klaus, wie ist es mit 2-3 stunden? denn ich wohne alleine und kann auch nicht ständig da sein,da ich aber von zu hause aus arbeite,bin ich eigentlich die ganze zeit zu hause, nur gehe ich auch mal für 2-3 stunden zum sport oder einkaufen oder kurz einkaufen.... wie siehst du das? denn das allerletzte was ich möchte ist, dass mein hund sich nicht richtig entfallten kann. IP: 87.106.130.148 |
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Klaus www.white-bandits.de Beiträge: 280 |
Hallo, siehe einen Beitrag weiter oben - gleiche Antwort. Gruss Klaus IP: 84.56.159.68 |
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DogsLife registriert Beiträge: 8 |
danke, gut dann werde ich in den 6 monaten auf sport und co. verzichten müssen... wenn ich aber den welpen kurz um die ecke zur bank mitnehme, denken sie er hätte probleme mit den leuten und den geräuschen auf der strasse ?ich wohne sehr zentral und da ist es zu rush hour schon recht laut. danke im voraus IP: 87.106.11.22 |
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Klaus www.white-bandits.de Beiträge: 280 |
Ein paar Tipps zur Prägung Zwischen der achten und sechzehnten Lebenswoche sollten Sie Ihren Hund „prägen“ (vorher haben wir als Züchter unser Bestes dazu beigetragen). Das heißt, Sie konfrontieren ihn soviel als möglich mit neuem Geräuschen, neuen Gerüchen und neuen Gegebenheiten. Ihr Kleiner soll lernen, dass das Leben herrlich ist und er vor nichts auf der Welt Angst haben muss. In dieser Phase ist es wichtig, dass Ihr Hund möglichst viel Kontakt zu fremden Menschen und Hunden hat. Ein Hund, der in dieser Zeit von fremden Menschen oder Hunden isoliert wird, wird zeitlebens unsicher sein und Schwierigkeiten im Umgang mit ihnen haben. Gehen Sie mit ihm an einem Einkaufssamstag ruhig in eine Fußgängerzone oder ein überfülltes Einkaufszentrum. Achten Sie aber sorgfältig darauf, dass er nur positive Erfahrungen mit nach Hause nimmt. Niemand darf auf ihn drauf treten oder ihn vor lauter Entzücken zu stark bedrängen. Ein freundliches aber entschiedenes „Nein“ gegenüber allzu handgreiflichen Personen ist hier angebracht.
· Gewöhnen Sie den Welpen an sein neues „Haus“ und an die neue Umgebung. Das einzig richtige ist, den Welpen langsam an seine neue Umwelt und dessen Andersartigkeit heranzuführen. Hat der Welpe sich an seine neue Heimat, mäßig belebte Straße usw. gewöhnt, steigert man langsam den Radius der Umwelt und der Belastbarkeit. Sollte er sich einmal ängstlich oder zurückhaltend verhalten, dürfen Sie auf keinen Fall den Welpen mit streicheln beruhigen, sondern nur mit Worten – achten Sie hierbei auf einen freundlichen Tonfall. Streicheln wird nämlich als Lob aufgefasst und der Welpe verbindet damit, dass er sich richtig verhalten hat. Somit würden Sie ein „Fehlverhalten“ Ihres Welpen unterstützen und fördern. Wenn er sich vor etwas fürchtet, gehen Sie ohne zu streicheln immer wieder in diese Situation. Sie werden sehen, der Welpe gewöhnt sich von selbst daran. Alles, was Ihr Welpe in der Prägungsphase kennen lernt wird später keinen Grund darstellen, ängstlich oder aggressiv zu reagieren. Nutzen Sie die Zeit von der 8. bis zur 16. Lebenswoche also intensiv – es lohnt sich. Alles, was der Welpe in dieser Zeit gelernt hat, ist unauslöschlich in seinem Gehirn fest verankert. Ganz wichtig: Sie und Ihr Hund sollen bei der Eroberung der Welt richtig Spaß haben! Gruss Klaus IP: 84.56.185.57 |
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DogsLife registriert Beiträge: 8 |
hallo, danke für die tipps, ich werde es mir merken. IP: 87.106.11.22 |
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