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Autor
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Thema: Furcht
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elodieee registriert Beiträge: 5 Von:14578 Athen, Griechenland Registriert: Mrz 2006
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erstellt am 31.03.2006 um 18:41 Uhr
Hallo, Wir haben seit fast 2 Jahren eine weisse Schäferhündin. Wir haben ihr die "genetisch veranlagte Furcht" (anders kann ich das einfach nicht beschreiben) mit viel Übung abgewöhnen können ... (zitterte am ganzen Leib wenn man an einer stark befahrenen Strasse lief) doch eine Sache kriegen wir nicht in den Griff: sobald wir in einer Ferienwohnung sind und sie es als Territorium erfasst hat, verteidigt sie uns uns knurrt fremde Menschen an. Doch zuHause ist das nicht der Fall. Sie ist die erste die wegrennt und sich unter irgendeinem Tisch verkriecht wenn jemand Fremdes an der Tόr steht. Wie kriegen wir das in den Griff? Es gibt mir nicht das Gefühl dass ich mich auf sie 100% als Schutzhund verlassen kann. Diegleiche Situation passiert auch nachts wenn es dunkel ist. Wenn ein Geräusch ist und ich raus gehe um nachzuschauen was los, dann läuft im Sicherheitsabstand von 20 Metern hinter mir her, jeden Moment bereit abzudüsen. Habt ihr Ideen? Anscheinend gab es in dem Wurf noch 2 3 andere Welpen die diese Charakterzüge zeigen. Liebe Grusse, Jule IP: 87.203.109.131 |
Klaus www.white-bandits.de Beiträge: 265 Von:D-71576 Burgstetten Registriert: Dez 2000
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erstellt am 31.03.2006 um 18:51 Uhr
Hi,<<<genetisch veranlagte Furcht<<<, wie Du es so schön beschreibst, kennen wir zum Glück bei unseren Hunden bzw. deren Nachkommen in dieser Form zum Glück nicht. Ich denke, bei Eurem Hund ist schon früh einiges schief gelaufen, sprich evtll. nicht geeignete Verpaarung bzw. ungeeignete Zuchthund bzw. ungenügende Aufzuchtbedingungen beim Züchter etc. und vielleicht auch mangelnde Prägung/Sozialisierung beim neuen Besitzer. Die Probleme in dem Alter wegzubekommen dürfte sehr schwierig werden bzw. fast unmöglich sein. Ungewöhnlich ist das unterschiedliche Territorialverhalten (übertriebener Wachinstinkt in der Ferienwohnung, Schisse im normalen eigen Haus, wenn jemand am Tor steht - möglicherweise ist dem Hund, ohne dass Ihr es wisst, auf dem eigenen Grundstück von fremden oder gar bekannten Menschen Unfug angetan worden. Viele Grüße Klaus IP: 84.56.165.108 |
elodieee registriert Beiträge: 5 Von:14578 Athen, Griechenland Registriert: Mrz 2006
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erstellt am 31.03.2006 um 18:59 Uhr
Danke dir, ja, es ist wriklich merkwürdig. Wir sind in letzter Zeit sehr viel umgezogen, jetzt lebt sie seit 1/2 Jahr im Rudel (deutscher Schäferhund, zugelaufener Hund) und es hat sich schon sehr gebessert. Der zugelaufene war eigentlich immer schüchtern - zusammen ergänzen sie sich ziemlich gut - insgesamt tut es ihr allenfalls gut. Kannst Du mir irgendwelche Tips geben wie ich ihr das verkriechen abgewöhne? Bringt es etwas sie an die Leine zu nehmen und jedesMal wenn jemand kommt mit ihr Sitz vor der Tür stehen zu bleiben?Liebe Grüsse, Jule IP: 87.203.109.131 |
Klaus www.white-bandits.de Beiträge: 265 Von:D-71576 Burgstetten Registriert: Dez 2000
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erstellt am 31.03.2006 um 19:09 Uhr
Hallo,mit der Leine würde ich sie nicht zwingen. Lass sie doch mal 1-2 Tage hungerm und spreche Dich mit Bekannten ab, die dann zu Dir kommen, klingeln und den Hund am besten aus der Hand füttern (füll am besten das Trockenfutter in entsprechende Portionen ab und gib sie den Bekannten, die dann vorbeikommen usw.) - ganz vorsichtig rangehen und den Hund daran gewöhnen, dass es doch ganz toll ist, wenn Besuch kommt, denn dort (und nur dort für die nächste Zeit) gibt es lecker Futter. Ansonsten ist dies alles aus der Ferne mehr als schwierig zu beurteilen - vielleicht solltest Du Dir auch überlegen, vor Ort einen Hundetrainer bzw. Hundepsychologen zu engagieren, der dann die weitere Vorgehensweise gemeinsam mit Euch professionell vorbereitet und durchführt. Viele Grüße Klaus IP: 84.56.165.108 |
elodieee registriert Beiträge: 5 Von:14578 Athen, Griechenland Registriert: Mrz 2006
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erstellt am 31.03.2006 um 19:24 Uhr
gute Idee, aber, sie ist schwierig. Mit Futter kann man sie gar nicht locken ( ). Sie ist eh schon superschlank und als sie klein war musste ich mir alles Mögliche einfallen lassen damit sie genug frisst. Im Rudel geht das jetzt problemlos (liegt am Futterneid) - sie frisst auch von den anderen... doch Angstsituation: dann ist der Magen zu! Als wir mit ihr das erste Mal die Fähre nach Griechenland genommen haben, hat sie sich unter die Pritsche verkrochen und blieb da 26 Stunden ohne je raus zu wollen das zweite Mal dann konnte leckerer Schinken sie überzeugen - doch wenn sie aufgewühlt ist, dann geht sprichwörtlich gar nichts! Hundepsychologen gibt es hier in Griechenland gar nicht, da laufen die Hunde auf der Strasse und die Leute wundern sich wenn man "Gassi" geht. Sehr Hundeunfreundlich hier! Hast Du vielleicht noch eine andere Idee? Übrigens, jedem dem wir begegnen der auch einen weissen Schäferhund hat - spricht von diesem Problem! Andere Sache: Kinder. Sie knurrt und bellt kleine Kinder an... wie trainiere ich ihr das am besten ab? Ich denke dass ihr in der AUfzucht schlimmme Sachen widerfahren sind, die Familie hatte 2 kleine Kinder ... sie war und ins immer noch superagressiv, fühlt isch überlegen ... Liebe Grüsse, Jule IP: 87.203.109.131 |
Klaus www.white-bandits.de Beiträge: 265 Von:D-71576 Burgstetten Registriert: Dez 2000
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erstellt am 02.04.2006 um 22:20 Uhr
Hi,na ja, vielleicht hätte ich noch einen Tipp: Der Ausbildungswart unseres Vereins, BVWS Bundesverein für Weisse Schäferhunde, der vergangenen Jahre, Hercules Matrozos, ist Ende letzten Jahres wieder zürück nach Griechenland gezogen - er würde sich bestimmt freuen, wenn er bei einem Problem seiner geliebten "Weißen" helfen könnte. Ruf` ihn doch einfach mal an und sag einen Gruß von mir: Handy: 00306932326800 Festnetz Tel: +30.2625036270 Mailadresse info@stardogclub.gr Viele Grüße + good luck mit Deinem Weißen Liebling Klaus IP: 84.56.175.241 |
elodieee registriert Beiträge: 5 Von:14578 Athen, Griechenland Registriert: Mrz 2006
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erstellt am 03.04.2006 um 08:38 Uhr
vielen vielen Dank für diesen hilfreichen Tip Kluas, liebe Grüsse, JuleIP: 87.203.109.131 |